Betriebsstätten

Standort Hof Berbalk

2003 wurde ein moderner Schafstall im Außenbereich gebaut.  Heiko Berbalk entschied sich für die konventionelle Tieflaufaufstallung in Holzausführung auf gewachsenem Boden ohne besondere Wärmedämmung. Der Hallenbau wurde damals an die Firma Wolf System Bau vergeben.

Die Gebäudehülle hat ein Außenmaß von 65 x 20 m. Es handelt sich um eine Satteldach-Rahmenkonstruktion mit einem 15° geneigten Satteldach. Die Traufenvorsprungskonstruktion ist freitragend mit einem Vorsprung von 0,30m. An der östlichen Traufseite wurde der Dachüberstand auf 3 m verlängert, zur Nutzung als Unterstand. Die Traufseiten sind mit Windschlitzen versehen. Die Giebelwandkonstruktion sowie die Seitenwandausbildung ist aus Lärchenholz ohne Wärmedämmung. Die Firstausbildung ist ein Kaltstall-Pultdach-First ohne Lichtflächen. Für die Dacheindeckung wurden asbestfreie Faserzement-Wellplatten und punktuell eingesetzte Licht-Wellplatten verwendet. An jeder Seite wurden Schiebetore eingebaut.

Die Fütterung der Herde wird über Futterbänder und Rundraufen erledigt, wobei die Futterbänder gleichzeitig zur Unterteilung des Stallraumes dienen. So können die Jährlinge, die Muttern und die tragenden Schafe gut in separaten Gruppen gehalten werden.

Zur Lämmerfütterung werden weitgehend Leiterraufen im kleineren Format verwendet. Im Lämmerschlupf haben die Lämmer die Chance zusätzlich zur Muttermilch noch Beifutter, wie Heu und Kraftfutter aufzunehmen.

Das Heu- und Strohlager befindet sich außerhalb des Stalles in den angeschleppten Traufseiten. Die Silageballen befinden sich im Außenbereich.

 

2010 wurde das neue Holzhaus bezogen.

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Aufzuchtbetrieb und EU-Schlachtstätte

Nach dem Absetzen von der Mutter im Alter von 3-4 Monaten werden die Lämmer in den Endmaststall am elterlichen Betrieb verbracht. Dieser Stall ist ein Offenfrontstall an drei Seiten geschlossen. Die Mastlämmer erhalten wirtschaftseigenes Grundfutter, wie Heu und Grassilage.

Da sich die hofeigene EU-Schlachtstätte an dem selben Standort befindet, werden lange Transportwege vermieden und die Tiere haben keinen unnötigen Stress. Die Schlachtstätte unterliegt der amtlichen Fleischhygieneüberwachung.